MIA (europäisch Kurzhaar)

 

Unsere kleine Mia hat uns ausgesucht, denn eigentlich haben wir ihre damalige "Besitzerin" wegen der Schwester von Mia aufgesucht. Aber trotz ca. 1,5 Stunden am Boden sitzen und sie locken... diese wollte uns nicht. Und als wir schon gehen wollten wurde uns Mia gezeigt. Diese entzückende Kleine mit der Harlekin-Zeichnung. Wir haben sie gestreichelt, Mia ist umgefallen und hat geschnurrt und geschnurrt und geschnurrt... da war uns klar: jawohl, das ist unsre.

 

Anfang September 2014 ist Mia also bei uns eingezogen. Trotz ihrer 12 Wochen war sie winzig klein (da kommt sie ganz nach ihrer Mama). Mia war zwar einen Katzenhaushalt mit ihrer Mama, ihren Geschwistern und zwei großen Katern gewöhnt, aber sie hat sich vor unserer Gruppe trotzdem gefürchtet. Klar, alles neu und dann so viele neue Gesichter. Wir mussten schmunzeln welch tiefes Knurren Mia zustande brachte. Unsere Gruppe ist wie immer neugierig herumgesessen, aber - auch wie üblich, denn irgendwann beruhigt sich der/die neue ja sowieso - ohne Knurren oder Gepfauche.

 

Am Anfang des zweiten Tag nach Mias Ankunft ist ihr Knurren in ein Knurrschnurren übergegangen, im Laufe des Tages hat sie gemerkt, dass ihr keine Katze was Schlimmes antun will, gegen Abend ist das Knurrschnurren in ein Schnurrknurren übergegangen.

 

Wie bereits bei Milagro beschrieben hat sich dieser sofort in Mia verliebt. Obwohl er den Garten so sehr liebt hat er es vorgezogen, im Abstand von einem Meter hinter Mia herzulaufen und am Kratzbaum auf der ihr nächsten Plattform zu schlafen. Am dritten Tag hat er die Gunst der Stunde genutzt und sich zu ihr gekuschelt. Er hat die Pfote um sie gelegt, sie hat die Augen geöffnet, hat ihn gesehen (vielleicht war sie auch einfach zu müde zum Aufstehen) und hat zugelassen, dass er sich fest an sie schmiegt. Ich denke, weil sie ja ein Baby war hat ihr der Körper- und Fellkontakt sowieso gefehlt. Auf jeden Fall waren die beiden von diesem Moment an unzertrennlich. Und nicht nur das. Von diesem Moment an hat Mia begriffen, dass ihr keiner aus unserer Gruppe was tut. Und da ist sie aufgeblüht. Der kindliche Übermut ist durchgebrochen.

Wir wissen nicht, wie sie es macht, aber sie hat Narrenfreiheit. Sie wird von allen gewaschen, darf mit allen kuscheln. Ja, sie durfte anfangs sogar bei Sophie nuggeln. Mia darf die Bengalen niederraufen oder durch die Gegend jagen. Vor Übermut springt sie wie ein kleiner Gummiball durch die Gegend.

Auf jeden Fall gab es von da an Mia gibt es fast nur noch im Doppelpack mit jemanden aus unserer Gruppe. Am liebsten schmust sie jedoch mit Milagro und den beiden Bengalen.

 

Mia hat von Beginn an gerne im Wasser gespielt. Warmes Wasser in der Badewanne oder ihr Planschbecken im Garten ziehen sie magisch an. Da wo Wasser ist sitzt Mia drinnen. Wir haben Robo-Fische gekauft. Die bewegen sich bei Wasserkontakt wie echte Fische. Für Mia ist es ein Highlight, denen in der Badewanne hinterher zu stapfen und sie zu fangen. Sie ist ein wunderbares kleines Wesen mit einem riesengroßen Herz.

 

Ein Tipp zur Zusammenführung: damit von Anfang an das Gefühl der Gruppenzugehörigkeit besteht stauben wir all unsere Katzen UND die Neuzugänge vor dem ersten Zusammentreffen mit Babypuder ein. Dies deshalb damit alle sofort gleich duften und dann im selben Zeitraum den Umgebungsduft annehmen.

Ebenso setzen wir unsere Neuzugänge als Erstes in das Katzen-WC. Von dort aus ziehen und vergrößern sie ihre Runden, wissen aber immer wo das WC steht wenn sie ein dringendes Bedürfnis haben. Gut für die Katze und gut für uns